Kinderpulli mit Monster nähen

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Doodle, Nähzimmer

 

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Handtuchspielereien

Vom Nähen mit Hand­tü­chern bin ich wei­ter­hin begeis­tert. Des­halb zeig ich Euch auch, was noch dabei raus­ge­kom­men ist: ein Pul­li mit Monster.

Bei dem Mädel, das net­ter­wei­se die Hand­tuch­pul­lis mehr­mals anpro­biert hat, ist der Mons­ter­pul­li beson­ders gut ange­kom­men. Die Anlei­tung und das Schnitt­mus­ter ist mit im Hand­tuch­pul­li-E-Book, aber es gibt ein extra Video, in dem es nur um das Vor­der­teil des Mons­ter­pul­lis geht.

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Du willst gleich los­le­gen und Anlei­tung samt Schnitt­mus­ter run­ter­la­den? Dann klick’ ein­fach auf den But­ton und Du lan­dest bei Make­rist, wo Du das E‑Book kau­fen kannst.
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Als Ergän­zung zum E‑Book gibt es 2 Vide­os. Hier ist das zwei­te, das Dir zeigt, wie das Vor­der­teil des Mons­ter­pul­lis genäht wird.

 

 

Hosen kürzen – ein echter Spaß!

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Hosen kürzen kann ein echter Spaß sein – wenn Ihr genug abschneiden dürft, damit es für eine Hosenbein-Tasche reicht.

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Material Hosenbein-Tasche

  • 1 abge­schnit­tenens Hosen­bein (15 cm Höhe wären schon gut…)
  • Stoff­res­te (5 x 5 cm rei­chen) in gestreift, gepunk­tet, gemus­tert – und auf jeden Fall in Gelb für die Schnäbel
  • Rest Vlie­sofix (10 x 5 cm)
  • End­los­reiß­ver­schluss (Meter­wa­re): Ihr braucht nur eine Sei­te vom Reiß­ver­schluss und die muss so lang sein wie der Umfang vom Hosen­bein + ca. 10 cm
  • 1 pas­sen­der Zipper
  • Näh­garn in Schwarz (Ihr könnt auch mit dem Näh­garn sti­cken, aber falls Ihr habt, nehmt Ihr Stick­garn in Schwarz)
  • Stick­garn (oder auch Näh­garn) für die Linie, auf der die Vögel sit­zen, und die Kopffedern
  • 4 Per­len in Weiß, Ø 4 mm
  • 4 Per­len in Schwarz, Ø 2 mm
  • Schräg­band, min­des­tens 2 cm län­ger als die Brei­te des Hosen­beins, falls Ihr die unte­re Naht damit ver­säu­bern wollt
  • Für die Schlau­fe ein Stück Satin­kor­del und eine Per­le oder ein Stück Stoff (5 x 20 cm) und 20 cm Webband
  • Frei­hand­stick- oder Quiltfuß
  • Feu­er­zeug

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So geht’s

Die Vögel

1 Die Vogel­kör­per frei­hand auf Vlie­sofix auf­zeich­nen oder die Vor­la­ge run­ter­la­den, aus­dru­cken und die Moti­ve abzeichnen.

 

 

Dazu legt Ihr das Vlie­sofix ein­fach mit der Papier­sei­te nach oben über die Vor­la­ge und zeich­net die schwar­zen Lini­en mit Blei­stift oder Kuli nach. Schnei­det die Tei­le nur grob aus (mit einer Papier- nicht mit der Stoff­sche­re!) und klebt sie auf die Rück­sei­ten der ent­spre­chen­den Stof­fe (Ein­stel­lung Wolle).

2 Nach dem Abküh­len schnei­det Ihr die Tei­le exakt aus, auch mit der Papierschere.

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3 Zuerst stickt Ihr 3,5 cm ober­halb der Unter­kan­te eine Linie rund­um das Hosen­bein. Das hab ich auch schon frei­hand gemacht und 3‑mal hin- und her­ge­näht, weil mir das bes­ser gefällt, wenn es nicht ganz so gera­de ist.

Zum Frei­hand­sti­cken müsst Ihr den Stick­fuß ein­set­zen, der sieht unge­fähr so aus:

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Außer­dem müsst Ihr den Trans­por­teur ver­sen­ken bzw. abde­cken, je nach­dem, was die Bedie­nungs­an­lei­tung Eurer Näh­ma­schi­ne sagt. Die Ober­fa­den­span­nung könnt Ihr noch ein biss­chen lockern, damit auf kei­nen Fall die Unter­fa­den­sch­lin­gen oben auf der Sti­cke­rei zu sehen sind.

Wer sich eine klei­ne Ein­füh­rung ins Frei­hand­sti­cken im Video angu­cken möch­te, hat hier die Chan­ce dazu.

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Nach­dem Ihr die Linie gestickt habt, legt Ihr die Vogel­kör­per dahin, wo die Vie­cher sit­zen sol­len, zeich­net die Kopf­fe­dern auf das Hosen­bein, sodass sie unter den Kör­pern enden, und stickt die Lini­en nach.

 

 

4 Dann bügelt Ihr die Stoff­stü­cke mit dem Vlie­sofix auf: Zieht zuerst das Schutz­pa­pier von den Kör­pern ab, legt sie dahin, wo es Euch gefällt, und bügelt sie leicht fest (wie­der mit der Ein­stel­lung Wol­le). Dann bügelt Ihr so auch die Schnä­bel auf. Wenn alles da ist, wo es sein soll, legt Ihr ein feuch­tes Tuch über die Vögel und drückt das Bügel­eisen 12 bis 15 Sekun­den auf, ohne es hin- und herzuschieben.

 

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5 Anschlie­ßend stickt Ihr die Außen­kon­tu­ren der Kör­per nach, dabei stickt Ihr gleich­zei­tig auch die Füße (Kral­len?). Beim Umran­den der Schnä­bel stickt Ihr ent­spre­chend die Nasenlöcher. 

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Der Boden

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6 Jetzt dreht Ihr das Hosen­bein um und näht es an der abge­schnit­te­nen Sei­te zu. Dabei müs­sen die seit­li­chen Hosen­bein­näh­te nicht unbe­dingt an den Sei­ten lie­gen. Mei­ne Naht ist 1 cm breit. Ihr könnt die Kan­te ent­we­der mit Zick­zack oder, falls Ihr habt, einer Over­lock versäubern.

Oder Ihr fasst die Kan­te mit einem Schräg­strei­fen ein:

 

 

7 Dazu schnei­det Ihr den Schräg­strei­fen auf die Hosen­bein­brei­te plus 2 cm, fal­tet den Strei­fen aus­ein­an­der und bügelt die Schmal­sei­ten jeweils 1 cm breit nach links. Dann näht Ihr den Strei­fen an die Jeans­kan­te. Damit sich das Band weit genug um die rela­tiv dicke Jeans­kan­te legen kann, hab ich etwa 2 bis 3 mm neben dem Bügel­falz (also schma­ler, zur Kan­te hin) genäht. Die ein­ge­schla­ge­nen Schmal­sei­ten wer­den mit festgenäht.

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8 Jetzt legt und steckt Ihr das Band um die Kan­te. Und zwar so, dass der Bügel­falz genau an der Naht liegt, mit der Ihr das Band auf der ande­ren Sei­te ange­näht habt. Steppt die Kan­te schmal fest. Ich hab auch die schma­len Sei­ten­kan­ten festgenäht.

 

 

9 Um den Boden der Tasche abzu­nä­hen, zieht Ihr den Stoff an den Ecken aus­ein­an­der, sodass jeweils die Sei­ten­kan­te auf der Boden­naht liegt. Dann näht Ihr die Ecken jeweils  2 cm breit ab (von der Spit­ze aus gemessen).

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Die Schlaufe

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10 Falls Ihr oben an der Tasche eine Schlau­fe haben wollt, kommt die jetzt dran. Ich hab hier ein Stück Satin­kor­del genom­men, die Enden vor­sich­tig durch Anschmel­zen mit dem Feu­er­zeug gesi­chert, eine Per­le auf­ge­fä­delt, das Gan­ze zur Schlau­fe gelegt und an einer Taschen­sei­te innen an die obe­re Kan­te genäht. (Genau an die Sei­te, mei­ne Sei­ten­näh­te sind nicht exakt an den Sei­ten der Tasche.)

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11 Für eine Stoff­schlau­fe bügelt Ihr an dem Stoff­strei­fen (5 x 20 cm) die Längs­kan­te zur Mit­te. Zur Ori­en­tie­rung könnt Ihr zuerst die Strei­fen­mit­te leicht ein­bü­geln, den Strei­fen wie­der aus­ein­an­der­fal­ten und dann die Längs­sei­ten zum Bügel­falz hin­bü­geln. Wer hat, kann dazu natür­lich auch einen Schräg­band­for­mer neh­men. Dann soll­tet Ihr den Strei­fen in der Brei­te zuschnei­den, die beim Schräg­band­for­mer ange­ge­ben ist. 

 

 

 

12 Das Web­band näht Ihr dann genau mit­tig auf die­sen Strei­fen, sodass die Schnitt­kan­ten des Stoffs ver­deckt wer­den. Wer sich ein biss­chen ver­küns­teln will, kann als Ober­fa­den eine Far­be neh­men, die zum Band passt, und unten eine, die zum Stoff passt.

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13 Den fer­tig genäh­ten Strei­fen legt Ihr dann auch zur Schlau­fe, ver­säu­bert die Schnitt­kan­ten zusam­men mit einer Zick­zack­naht und näht das Gan­ze von innen an die Ober­kan­te der Tasche, genau an eine Seite.

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Der Reißverschluss

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14 Jetzt kommt der Reiß­ver­schluss: Steckt das Reiß­ver­schluss­band rechts auf links unter die obe­re Kan­te (die Zähn­chen zei­gen nach außen, gucken oben etwa 0,5 cm über den Rand und wenn Ihr Euch die Tasche von außen anguckt, seht Ihr die rich­ti­ge Sei­te vom Reiß­ver­schluss).  Anfang und Ende vom Reiß­ver­schluss­band lie­gen an der Sei­te gegen­über der Schlau­fe (hab ich mir hier mit einer Steck­na­del mar­kiert) und ste­hen eini­ge Zen­ti­me­ter über. Die Naht beginnt und endet jeweils 0,5 cm neben der Sei­te, da bleibt also 1 cm offen. Näht das Band rund­um (bis auf den 1 cm) knapp neben der Jeans­kan­te und dann noch ein­mal mit füß­chen­brei­tem Abstand zur 1. Naht fest.
15 Die Enden der Reiß­ver­schluss­bän­der legt Ihr nach innen (wenn der Zip­per drauf ist geht das nicht mehr). Um den Zip­per auf­zu­zie­hen, müsst Ihr die Ban­den­den nach außen/oben klap­pen, wie Ihr das auf dem Foto seht. Ich schnei­de immer an einer Sei­te die Zähn­chen etwas weg und mar­kie­re an den Bän­dern, in wel­cher Höhe sie auf­ein­an­der­tref­fen müs­sen. Dann schieb’ ich den Zip­per mit der brei­ten Sei­te zuerst auf das voll­stän­di­ge Band, steck das ande­re Band in pas­sen­der Höhe von oben in den Zip­per, hal­te bei­de Ban­den­den fest und zieh’ den Zip­per auf den Reiß­ver­schluss. Dann müsst Ihr noch mit etwas Geschick den auf­ge­zo­ge­nen Zip­per durch das Loch friemeln. 
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Wer sich das Auf­zie­hen des Zip­pers im Video angu­cken möch­te, hat hier die Chan­ce dazu.

 

Dann kürzt Ihr die Enden der Reiß­ver­schluss­bän­der auf ca. 2 cm, schmelzt sie mit dem Feu­er­zeug an, damit sie nicht aus­fran­sen, und näht vor­sich­tig quer über das Reiß­ver­schlus­sen­de, damit der Zip­per nicht wie­der abhau­en kann. Jetzt ist’s geschafft.

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Oster-Extra: Hasen und Hühner à la carte

Ostern hase huhn Anleitung gratis Osterkarte Karte Grußkarte

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Damit auch Eure Walk-Res­te einer fro­hen Zukunft ent­ge­gen­bli­cken kön­nen, gibt’s im Shop die Anlei­tung für Hasen und Hüh­ner. Als Fin­ger­pup­pen oder als Bewoh­ner einer Grußkarte.

Gra­tis und ohne Ei!

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Anleitung runterladen?

Die Anlei­tung steht für Euch kos­ten­los zum Down­load bereit. 
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Die Vie­cher blei­ben auch brav auf Blei­stift­spit­zen sit­zen. Und wer sich gar nicht brem­sen kann, pro­du­ziert die Din­ger im Dut­zend, stülpt sie über Spiel­fi­gu­ren des „Hase, ärge­re dich nicht“ – Spiels und bleibt gelassen.

Ich wünsch Euch viel Spaß und eine wun­der­ba­re Zeit.

Tasche für Kaufmanns Kindercreme

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Hier kommt die Sicher­heits­ver­wah­rung: eine Tasche für die Cremedose.

Von Kauf­manns Kin­der­creme bin ich ehr­lich begeis­tert, gera­de im kal­ten Win­ter und mit rau­en Lip­pen. Die Begeis­te­rung ist natür­lich noch grö­ßer, wenn die Wun­der­sal­be auch dort und dann zur Stel­le ist, wenn sie gebraucht wird. Aber der Dosen­de­ckel ist unwil­lig, sich wirk­lich als Ver­schluss zu behaup­ten, und die Dose damit so gar nicht für den Trans­port geeig­net. Des­halb gibt’s hier die Anlei­tung für eine klei­ne Tasche als siche­re Hül­le für die 30 ml – Creme­do­se (das ist die klei­ne Dose mit ca. 7 cm Durchmesser).

 

 

 

Ihr braucht:
• 20 x 10 cm beschich­te­te Baum­wol­le oder Wachstuch
• 30 cm Endlosreißverschluss
• 1 pas­sen­der Zipper

So geht‘s:
1. Das Schnitt­mus­ter her­ut­er­la­den, aus­dru­cken, 1x auf den Stoff auf­zeich­nen und aus­schnei­den. Den Reiß­ver­schluss müsst Ihr tei­len und jeweils eine Band­sei­te um einen Kreis nähen. Die Naht­zu­ga­ben sind im Schnitt­mus­ter schon mit ein­ge­zeich­net und 0,5 cm breit.

2. Legt das 1. Band rechts auf rechts auf den Stoff, also mit den Zähn­chen nach unten. Die Naht beginnt und endet so, wie die gestri­chel­te Linie im Schnitt gezeich­net ist. Das Band lasst Ihr vor dem Naht­an­fang ca. 3 cm überstehen.

Tasche für Cremedose, Gratis Anleitung, Schnittmuster, Täschchen, Kosmetiktasche
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3. Ich hab an mei­ner Näh­ma­schi­ne die Nadel ganz nach links gestellt: So kann ich den Fuß neben den Zähn­chen ent­lang­lau­fen las­sen und hab eine Naht­brei­te von 0,5 cm. Falls Ihr die Nadel­po­si­ti­on an Eure­re Näh­ma­schi­ne nicht ver­stel­len könnt, nehmt Ihr bes­ser statt des nor­ma­len Näh­fu­ßes den Reißverschlussfuß.

4. An der Run­dung und auf dem beschich­te­ten Stoff kann man den Reiß­ver­schluss nicht so gut fest­ste­cken, des­halb hab ich immer ein paar Sti­che (wirk­lich nur 2 bis 4) genäht und dann – mit der Nadel im Stoff – das Füß­chen ange­ho­ben, den Kreis ein biss­chen gedreht und das Band wie­der Kan­te auf Kan­te an den Kreis gelegt.

5. So näht Ihr bis zum Ende der gestri­chel­ten Linie im Schnitt.

 

 

 

6. Das Gan­ze wie­der­holt Ihr noch am ande­ren Kreis.

7. Auf der Rück­sei­te sieht es dann so aus.

8. Um den Zip­per rich­tig auf­zie­hen zu kön­nen, klappt Ihr die Krei­se links auf links auf­ein­an­der, sodass die End­punk­te der Näh­te genau auf­ein­an­der­lie­gen.  Dann mar­kiert Ihr die rech­ten Band­sei­ten auf glei­cher Höhe mit Stri­chen. Die sieht man hin­ter­her nicht, Ihr könnt also ruhig mit Kuli dar­auf rummalen.

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Wer sich das Zip­per­auf­zie­hen lie­ber im Video angu­cken möch­te, hat hier die Chan­ce dazu.

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9. Falls die Ban­den­den unter­schied­lich lang über­ste­hen, schnei­det ihr am kür­ze­ren Band die Zähn­chen ca. 1 cm weit ab (nur die Zähn­chen, nicht das Band).

10. Dann zieht Ihr den Zip­per zuerst auf das lan­ge Band mit den voll­stän­di­gen Zähn­chen – und zwar mit der brei­ten Sei­te zuerst. Zieht den Zip­per so weit auf das Band, dass die Zähn­chen des 2. Bands unge­fähr an der brei­tes­ten Stel­le des Zip­pers begin­nen und die Mar­kie­run­gen auf einer Höhe sind. Dann schiebt Ihr die Zähn­chen so weit es geht in den Zip­per, hal­tet bei­de Ban­den­den unter­halb des Zip­pers fest und zieht den Zip­per wei­ter hoch.

11. Öff­net den Reiß­ver­schluss so weit wie mög­lich und dreht das Teil um, damit Ihr die Naht­zu­ga­ben auf der Rück­sei­te ein­schnei­den könnt. Von den Ecken aus müsst Ihr den Stoff bis dicht an die Naht­an­fän­ge bzw. ‑enden einschneiden.

 

 

 

12. Ihr könnt jetzt den Reiß­ver­schluss rund um das Täsch­chen zuzie­hen (müsst Euch dabei aller­dings recht­zei­tig brem­sen, damit Ihr den Zip­per nicht am ande­ren Ende wie­der abzieht).

13. Klappt die Naht­zu­ga­ben am Ver­bin­dungs­steg zwi­schen den Krei­sen nach innen und mar­kiert, wie der Reiß­ver­schluss hier ange­näht wer­den muss. Den Strich sieht man wahr­schein­lich hin­ter­her, des­halb hab ich hier den was­ser­lös­li­chen Trick­mar­ker verwendet.

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Trickmarker kaufen?

Immer, wenn Ihr auf der rech­ten Stoff­sei­te irgend­was anzeich­nen wollt/müsst, ist der Aqua-Trick­mar­ker Gold wert. Der Trick­mar­ker geht wirk­lich mit ein paar Trop­fen Was­ser ganz schnell wie­der weg. (Auf allen Stof­fen, die ich bis­her aus­pro­biert habe, trotz­dem beim 1. Gebrauch einen klei­nen Test machen.) 
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14. Anschlie­ßend zieht Ihr den Reiß­ver­schluss wie­der so weit auf, wie es geht, und steppt den ein­ge­schla­ge­nen Steg knapp­kan­tig ab. Die Mar­kie­run­gen auf den Reiß­ver­schluss­bän­dern sol­len dabei natür­lich direkt an der Ein­schlag­kan­te liegen.

15. Dann zieht Ihr den Reiß­ver­schluss ein biss­chen zu, sodass Ihr auch die ande­re Sei­te des Stegs ein­schla­gen und abstep­pen könnt. Die innen über­ste­hen­den Reiß­ver­schluss­bän­der könnt Ihr abschnei­den und even­tu­ell mit dem Feu­er­zeug anschmel­zen, damit sie nicht aus­fran­sen (das macht Ihr am bes­ten drau­ßen, zumin­dest am offe­nen Fenster).

Jetzt könnt Ihr die Creme­do­se ein­pa­cken, seid sicher, dass Ihr nicht die Rie­sen­saue­rei in Eurer Tasche haben wer­det, und könnt Schnee, Käl­te und tro­cke­nen Lip­pen trotzen.

 

Druckfrisch: Das interaktive Nähcafé

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Herzlich willkommen und hereinspaziert!

Jetzt ist es soweit: Druck­frisch gibt es ab sofort für Euch mein neu­es Buch
Das inter­ak­ti­ve Näh­ca­fé.

Eigent­lich woll­te ich Euch in mei­ne Werk­statt ein­la­den, in „Das Näh­zim­mer“, das seit 2 Jah­ren Tür, Kis­ten und Schub­la­den für alle Näh­be­geis­ter­ten geöff­net hat. Da wird zuge­schnit­ten, genäht, Neu­es aus­ge­dacht und aus­pro­biert, Tee getrun­ken, erzählt und stolz vor­ge­zeigt, was unter den eige­nen Hän­den ent­stan­den ist. Aber der Platz ist begrenzt und der Weg für die ein oder ande­re von Euch viel­leicht zu weit.

Das interaktive Nähcafé, Nähbuch, Nähanleitungen für Einsteiger und Fortgeschrittene, originalgroße Schnittmuster

Und dann gab es die Idee, das viel von dem, was im Näh­zim­mer pas­siert, auch in ein Buch pas­sen könn­te. Wir haben alles rein­ge­packt: vie­le Ideen, hau­fen­wei­se Tipps, genaue Anlei­tun­gen, Schritt-für-Schritt-Fotos, Grund­le­gen­des und die Mög­lich­kei­ten, ein Modell so oder so zu nähen und ein ganz eige­nes Design zu kreieren.

Für Neu­an­kömm­lin­ge gibt es im Buch das  „Schnei­der­la­tein“, in dem die wich­tigs­ten Grund­be­grif­fe erklärt werden.

Es gibt Model­le, die anfän­ger­ge­eig­net sind, und wel­che, an denen Ihr Neu­es aus­pro­bie­ren könnt: z. B. Pas­pel­knopf­lö­cher oder eine gefüt­ter­te Jacke mit Leistentaschen.

Und weil es manch­mal kniff­li­ge Stel­len beim Nähen gibt, hab ich aus mei­ner Kame­ra das Letz­te her­aus­ge­holt, viel gefilmt, ziem­lich viel in ein Mikro gespro­chen und zeig Euch jetzt die pas­sen­den Näh­vi­de­os hier im Blog. (Obwohl es im Buch natür­lich auch jede Men­ge Bil­der gibt, die Euch genau zei­gen, was zu tun ist.)

Also, kocht Euch doch einen Tee oder Kaf­fee, sorgt für aus­rei­chend Kek­se und lasst Euch mit die­sem Buch in Eurem „Näh­zim­mer“ nieder. 



Das interaktive Nähcafé, Nähbuch, Nähanleitungen